Österreichischer Bischof verbietet Rosenkranz der FSSPX in der Basilika Mariazell
Die jährliche Feier in der Basilika umfasste den Rosenkranz, die Loreto-Litanei, Marienlieder und einen Segen – jedoch keine Sakramente.
Fsspx.at gab die Entscheidung am 27. August bekannt und fügte hinzu, dass eine Wallfahrt mit einem geänderten Programm stattfinden werde.
Das Rosenkranzgebet der FSSPX in Mariazell findet seit einem halben Jahrhundert statt. Am 8. September 1975 führte Erzbischof Marcel Lefebvre etwa 600 Gläubige zum österreichischen Wallfahrtsort.
Muslime und Homosexuelle: „Alle-sind-willkommen“-Bischof Krautwaschl
Bischof Krautwaschl leitet seit 2015 das Bistum Graz-Seckau. Vor dem Hintergrund des Verbots des Rosenkranzgebets der FSSPX sei betrachtet, was während seiner Amtszeit begrüßt oder gefördert wurde. Zehn Beispiele:
2018: Krautwaschl sandte einen Gruß an die Veranstaltungen zum Christopher Street Day und rief zu fortgesetztem Dialog und gegenseitigem Respekt auf.
2021: Als der Vatikan sich gegen die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften aussprach, erklärte sich Krautwaschl öffentlich als „enttäuscht“ über diese Entscheidung.
2021: Die katholische Pfarrkirche Graz-St. Peter war Gastgeber eines christlich-muslimischen Abendgebets. Im Diözesanbericht wurde die Veranstaltung als Beweis dafür dargestellt, dass „gemeinsames Beten möglich ist“.
2023: Im Anschluss an „Fiducia supplicans“ begrüßte Krautwaschl die Möglichkeit, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen, und erklärte, dass ein solcher Segen „nicht verweigert werden darf“.
2024: Eine diözesane Fastenbetrachtung mit dem Titel „Unter dem Regenbogen“ enthielt ein Gebet, das an den „Gott der Vielfalt“ gerichtet war und in dem es hieß: „Es gibt nicht nur Blau oder Rosa, Junge oder Mädchen, Mann oder Frau“.
2024: Die Diözese warb offiziell für einen ökumenischen Regenbogen-/Pride-Gottesdienst im Rahmen des Grazer Christopher Street Day und lud die Teilnehmenden dazu ein, „die Liebe zu feiern“ und einander den Segen zu spenden.
2024: Krautwaschl erklärte gegenüber seinem Diözesanrat in Bezug auf Menschen, die in nichtehelichen Lebensgemeinschaften leben: „Wir müssen alle Menschen begleiten, und wir sollten den Lebensweg akzeptieren, den andere für sich selbst gewählt haben.“
2025: Zwei katholische Pfarreien in Graz erhielten die Zertifizierung „akzeptierend und offen“ (a+o) der Regenbogen-Seelsorge nach einem Programm, das „Out in Church“, Regenbogen-Seelsorgeaktivitäten und einen „queeren Kreuzweg“ umfasste. Das Projekt wurde von der Diözese finanziell unterstützt.
2025: Im Grazer Dom fand eine interreligiöse Feier statt, an der Bischof Krautwaschl, muslimische Vertreter und weitere religiöse Führer teilnahmen. Die Feier umfasste Texte sowohl aus der Bibel als auch aus dem Koran. Krautwaschl rief die Anwesenden dazu auf, „gemeinsam in die Zukunft zu gehen“.
2026: Die Diözese Graz-Seckau machte erneut auf den ökumenischen Gottesdienst für Homosexuelle im Zusammenhang mit der örtlichen Homosexuellen-Parade aufmerksam. Dabei wurde betont, dass Menschen „in ihrer Vielfalt willkommen sind“.
AI-Übersetzung