Mädchen nach brutaler Attacke auf Schwestern verhaftet
Das Amtsgericht Heidelberg erließ Haftbefehl gegen die Jugendlichen im Alter von 14, 16 und 17 Jahren.
Am Abend des 11. Juli kommt es in Heidelberg zu einem schockierenden Übergriff: Drei Mädchen prügeln und stechen auf zwei Schwestern ein, mit denen sie zuvor in Streit geraten waren. Die beiden müssen ins Krankenhaus. Gegen die Tatverdächtigen liegt nun ein Haftbefehl vor.
Drei Mädchen sollen in Heidelberg eine 18-Jährige bewusstlos geschlagen und ihr zuvor Stichwunden sowie mehrere tiefe Schnittverletzungen im Gesicht zugefügt haben. Auch die 15 Jahre alte Schwester des Opfers sei von dem Trio mit Messer und Glasflaschen attackiert und verletzt worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Das Amtsgericht Heidelberg erließ Haftbefehl gegen die Jugendlichen im Alter von 14, 16 und 17 Jahren.
Die drei Beschuldigten waren nach bisherigem Ermittlungsstand am Abend des 11. Juli in einen zunächst verbalen Streit mit den Schwestern geraten - warum, wurde bislang nicht mitgeteilt. …Mehr
Mordfall nach ICE-Abschiebung: Paar in Guatemala erschossen
Gefesselt und geknebelt gefunden
Beamte der US-Grenzschutzbehörden. (Foto: REUTERS)
Ein Mann aus Guatemala wird aus den USA in sein Heimatland abgeschoben, seine Frau folgt ihm später mit ihren drei Kindern. Kurz darauf werden die Leichen der Eltern neben der jüngsten Tochter gefunden - gefesselt und geknebelt. Der Bruder des Mannes macht der US-Regierung Vorwürfe.
Ein Paar aus Guatemala, das im Rahmen der Massenabschiebekampagne von Präsident Donald Trump erst kürzlich aus dem US-Bundesstaat Missouri in sein Heimatland zurückkehren musste, ist gefesselt und erschossen in einem Zuckerrohrfeld in Guatemala aufgefunden worden. Ihre 14 Monate alte Tochter wurde weinend neben der Leiche der Mutter gefunden, wie der US-Sender NPR berichtet.
Demnach teilte guatemaltekische Nationalpolizei lokalen Medien mit, dass die beiden Erwachsenen geknebelt und an Händen und Füßen gefesselt worden waren. Beide hätten Anzeichen körperlicher Verletzungen aufgewiesen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen …Mehr
80-Jähriger nach Fund zweier Leichen in Ortrand unter Verdacht
Mann selbst schwer verletzt
Die Polizei ermittelt nach dem Leichenfund in Ortrand wegen Totschlags. (Foto: picture alliance/dpa)
In der brandenburgischen Kleinstadt Ortrand stoßen Polizeibeamte am Wochenende auf zwei Leichen mit Schussverletzungen. Ein 80-Jähriger ist zudem schwer verletzt. Gegen ihn wird inzwischen ermittelt.
Nach dem Fund zweier Leichen in Ortrand in Südbrandenburg gehen die Ermittler von einem 80-jährigen Mann als Tatverdächtigen aus. "Gegen den Tatverdächtigen wird wegen Totschlags ermittelt", teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Cottbus, Stephanie Engler, mit. Die Opfer - ein 57-jähriger Mann und eine 45-jährige Frau - wurden "mittels einer Schusswaffe tödlich verletzt".
Die Polizei war am frühen Samstagmorgen nach Ortrand gerufen worden, einer Kleinstadt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz an der Landesgrenze zu Sachsen. Die Beamten fanden die beiden Toten in einem Nebengebäude eines Wohngrundstücks. Den 80-jährigen Mann entdeckten sie schwer verletzt.
Was …Mehr
Fünf tote Säuglinge bei französischer Familie entdeckt
Partner verdächtigt die Mutter
Die französische Polizei versiegelte nach dem Fund die Wohnungstür der Familie. (Foto: picture alliance/dpa/AFP)
Ein Mann in Südfrankreich stellt erst kurz vor der Geburt ihres gemeinsamen Kindes fest, dass seine Lebensgefährtin schwanger ist. Das lässt ihn offenbar misstrauisch werden. Alarmierte Fahnder machen im Haus der Familie dann einen erschütternden Fund.
Fahnder haben im Haus einer Familie im südfranzösischen Orange fünf tote Säuglinge entdeckt. Nach Feststellung eines Gerichtsmediziners handele es sich bei dem Fund um die Knochen von vier Säuglingen und die verwesende Leiche eines weiteren Säuglings, teilte die Staatsanwaltschaft in Nîmes mit. Nachdem er erneut sehr spät die Schwangerschaft seiner Partnerin entdeckt hatte, die zu Hause ein Kind zur Welt brachte und danach in eine Klinik kam, habe der Lebensgefährte Nachforschungen angestellt. Dabei sei er in Kartons auf die menschlichen Überreste gestoßen.
Der 32-Jährige habe daraufhin das …Mehr
Staatsschutz ermittelt - Unbekannte verüben Anschlag auf Berliner Flüchtlingsheim
Am Montagabend werfen Unbekannte einen brennenden Gegenstand gegen die Fassade einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin. Das Feuer wird noch rechtzeitig entdeckt und gelöscht. Die Ermittlungen laufen.
Unbekannte haben in Berlin einen Brandsatz auf eine Flüchtlingsunterkunft geworfen. Ein Bewohner der Einrichtung im Stadtteil Hellersdorf bemerkte am späten Montagabend Flammen an der Hausfassade, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt mitteilte.
Der Sicherheitsdienst löschte das Feuer und alarmierte die Polizei. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnissen war laut Polizei ein brennender Gegenstand gegen das Haus geworfen worden.
Das Feuer griff nicht auf die Gebäudesubstanz oder andere Gegenstände über. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
Wer hasst Flüchtlinge ? Wer möchte millionenfach remigrieren ?
Rechtsextreme Gruppen und Parteien wie die AfD nutzen das Wort als politische Forderung.
Wer Hass sät wird Sturm ernten.
Desinformation aus Österreich: „Vertrauen Sie Profis!“
Das rechte Portal „Unser Mitteleuropa“ einer Londoner Briefkastenfirma nimmt Deutschland ins Visier. Die Hintermänner sind nicht nur für die AfD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern tätig – einer arbeitet auch in einem österreichischen Bundesministerium.
Es ist ein Dienstagabend Anfang März und die Website „Unser Mitteleuropa“ sät wieder Angst. Der kurze Text handelt von Coronaimpfstoffen, die zu massenhaften Toden in deutschen Altersheimen geführt hätten, wie das Portal berichtet. Die Frage, mit der die Überschrift beginnt, ist wohl eher als Zielvorgabe zu verstehen: „Fällt das Kartenhaus zusammen?“, erkundigt sich der unbekannte Verfasser.
Die Behauptung ist falsch, weil Menschen in Altersheimen nicht wegen, sondern trotz Impfungen sterben. Doch am nächsten Morgen postet Eva Herman den Link trotzdem auf Telegram. Aus der rechten Szene erreicht in dem sozialen Netzwerk niemand sonst so viele Menschen wie Herman mit ihren rund 177.000 Abonnent:innen.
Die ehemalige Fernsehmoderatorin und …Mehr
Die Fährte führt nach Schwerin
Vor allem für ein Bundesland scheint sich die Redaktion mit dem angeblichen Sitz in Polen besonders zu interessieren: Mecklenburg-Vorpommern. Rund 20 Mal machte „Unser Mitteleuropa“ in den vergangenen zwölf Monaten die Arbeit der dortigen AfD zum Thema, wie eine einfache Stichwortsuche ergibt – häufiger als in jedem anderen Bundesland, wenn man Berlin aufgrund seiner Nennung in Artikeln über die Bundespolitik ausklammert. Für die übrigen 14 Bundesländer fanden wir mit derselben Methode im Schnitt nur knapp vier Artikel, die von der AfD handelten.
In Mecklenburg-Vorpommern stand die Partei zuletzt unter großem Druck. Bei der Landtagswahl 2016 holte sie 20,8 Prozent der Stimmen, bei der Landtagswahl 2021 könnte die AfD sogar stärkste Kraft werden, spekulierte „Unser Mitteleuropa“ noch im Sommer. Seither hat die Partei aber deutlich an Beliebtheit eingebüßt, im Januar kam sie einer Forsa-Umfrage zufolge nur noch auf 14 Prozent.
Recherchen von netzpolitik.org …Mehr
Machtkampf eskaliert
AfD-Vorstand geht gegen Landeschef vor.
Der AfD-Bundesvorstand leitete ein Parteiordnungsverfahren gegen NRW-Landeschef Vincentz ein.
Was steckt dahinter?
Der Machtkampf zwischen der AfD-Bundesspitze und dem nordrhein-westfälischen Landeschef Martin Vincentz geht in eine neue Runde. Der Bundesvorstand eröffnete ein Parteiordnungsverfahren gegen Vincentz und weitere Vertreter des Landesvorstands. Das bestätigte ein Sprecher der AfD in Berlin.
Hintergrund ist der Streit über die Aufstellung der AfD-Landesliste für die NRW-Landtagswahl 2027. Dabei war vor eineinhalb Wochen der Machtkampf zwischen dem als gemäßigt geltenden Lager um Parteichef Vincentz und einem äußerst rechten Lager um den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich eskaliert. Letztlich setzte sich das Lager von Vincentz bei dem von Tumulten und Beschimpfungen begleiteten Parteitag weitgehend durch.
Aber auch der Streit mit der AfD-Bundesspitze spitzte sich im Zuge der Listenaufstellung zu. Nachdem die Berliner Parteiführung …Mehr
Ulrich Siegmund
Ulrich Siegmund (* 25. Oktober 1990 in Havelberg) ist ein deutscher Politiker (AfD) im vom Verfassungsschutz des Landes als gesichert rechtsextrem eingestuften Landesverband Sachsen-Anhalt. Seit 2016 ist er Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt, seit August 2022 gemeinsam mit Oliver Kirchner außerdem Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion und damit Oppositionsführer. Am 25. November 2023 nahm Siegmund am Treffen von Rechtsextremen in Potsdam teil. Er tritt als Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September 2026 an.
Leben
Ulrich Siegmund durchlief eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. 2014 gründete er ein Handelsunternehmen, das unter anderem Raumbeduftungen anbietet. Im Jahr 2016 schloss er sein Studium der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie mit dem akademischen Grad als Bachelor of Arts erfolgreich ab.
Siegmund wohnt in Tangermünde, ist verheiratet und im Jahr 2017 aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten.
Er betreibt …Mehr
Spenden durch Fake-News: Dr. der Physik betreibt medizinische Angstmache
In Österreich grassiert die Seuche und das nicht nur in Form des Coronavirus, sondern auch in solcher von anti-wissenschaftlicher Angstmacherei. Mit Opfermythen und Panikmache kannten wir uns wahrlich schon lange vor Corona aus. Was früher der Ausländer im Park war, ist heute die Coronaimpfung. Manchen irgendwie suspekt und bedrohlich zugleich. Was daran eigentlich konkret bedrohlich sein soll, wird ebenso wie beim Ausländer mit nebulösen Phrasen und eindringlichen Blicken, Gerüchten oder simplen Opferlügen beantwortet.
Die perfiden Agenden und Hauptakteure sind mittlerweile zahlreich im Internet dokumentiert. Seien es Fälle von Busunternehmer:innen, die sich regelmäßig daran bereichern, tausende Menschen systematisch nach Wien zu karren, um Demonstrationen zu ermöglichen. Oder Spenden-Großbetrüger:innen, auch aus der deutsch-österreichischen Szene. Im dritten Jahr der Pandemie sind die pseudowissenschaftlichen Pappenheimer mittlerweile gut bekannt.
Einer ihrer reichweitenstärksten …Mehr
Sven von Storch
Sven Andreas von Storch (in Chile von Storch Krüger; * 23. Dezember 1970 in Osorno, Chile) ist ein deutsch-chilenischer Kaufmann. Mit seiner Ehefrau Beatrix von Storch leitet er verschiedene der Alternative für Deutschland (AfD) nahestehende Politiknetzwerke.
Leben
Svens Vater Berndt Detlev von Storch (1930–2004) kam 1945 zusammen mit dem Großvater Jürgen Detlev von Storch (1908–1955) nach Westdeutschland, nachdem das Landgut der Familie von Storch in Parchow, Kreis Rostock in Mecklenburg, in der damaligen sowjetischen Besatzungszone (SBZ) enteignet worden war. 1952 wanderte Berndt von Storch nach Chile aus, wo er auf dem Weingut eines Onkels im Valle de Casablanca arbeitete. Er lernte seine deutschstämmige Ehefrau Antje Krüger kennen und baute sich in Osorno eine Existenz als Landwirt auf. Sven von Storch Krüger wuchs als jüngster der vier Söhne des Paars in Chile auf. In der elften Klasse verbrachte er ein Schuljahr in Deutschland. Nach dem Abitur in Chile siedelte Sven von Storch in …Mehr
AFD Geheimplan gegen Deutschland ... Bericht über Geheimtreffen
AfD-Politiker diskutieren offenbar Vertreibungsplan
AfD-Politiker und ein bekannter Rechtsextremer sollen sich laut "Correctiv" zu einem Geheimtreffen zusammengefunden haben. Ein Thema war offenbar die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland - auch solcher mit deutschem Pass.
Bei einem bislang öffentlich nicht bekannten Treffen sollen AfD-Politiker mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner und privaten Unterstützern über einen Masterplan beraten haben, der die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland vorsieht. Das berichtet das Medienhaus "Correctiv". Auch zwei CDU-Mitglieder seien demnach zugegen gewesen, Mitglieder der Werteunion.
Eingeladen zu der Zusammenkunft hatte demnach unter anderen der ehemalige Mitbesitzer der Bäckerei-Selbstbedienungskette "Backwerk", Hans Christian Limmer, bislang einer der Eigner der Restaurant-Franchisemarke "Hans im Glück". Das Unternehmen trennte sich inzwischen von Limmer.
Das Rechercheteam von "Correctiv"…Mehr
Wer ist Gerrit Huy ?
Zitat:
Wie zerstört man in nur wenigen Schritten eine Volkswirtschaft und ein ganzes Land?
Nicht mit Bomben. Sondern mit Politik. MdB Gerrit Huy, Diplom-Mathematikerin, Diplom-Volkswirtin und früher Top-Managerin bei Daimler Benz und Compaq, erklärt es so klar und brutal ehrlich, dass es richtig weh tut.
Rose Gerrit Huy (* 13. Mai 1953 in Braunschweig) ist eine deutsche Politikerin (AfD). Sie ist seit der Bundestagswahl 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages.
2017 trat Huy in die AfD ein. Als Grund gab sie beim Einzug in den Deutschen Bundestag an, sie habe die Flüchtlingspolitik der damaligen Bundesregierung als zu liberal bewertet. In der AfD wirkte Gerrit Huy bei der inhaltlichen Entwicklung des Parteiprogramms mit. Sie war als Leiterin des Bundesfachausschusses für Arbeit und Soziales an der Erstellung des Sozialkonzeptes der AfD beteiligt.
Huy war Teilnehmerin eines Treffens am 25. November 2023 in der Villa Adlon in Potsdam mit Teilnehmern der Neuen Rechten, darunter der …Mehr
Mordversuch in Stuttgart: Mann durfte sich Ehefrau nicht nähern
Nach der Öffnung der Läden greift ein Mann eine Angestellte in einer Stuttgarter Shopping-Mall brutal an. Er sticht die Frau nieder und zündet sie an, danach flieht er. Bei dem Opfer handelt es sich um seine Ehefrau. Ein Richter setzt den Haftbefehl gegen den Deutschen in Vollzug.
Nach dem Angriff auf seine Ehefrau in einem Stuttgarter Einkaufszentrum muss ein 54 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft. Der Tatverdächtige sei dem Haftrichter vorgeführt worden, der den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl in Vollzug gesetzt habe, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werfen die Ermittler dem Mann versuchten Mord vor.
Der Mann soll die 47-Jährige am Donnerstag kurz nach Öffnung des Einkaufszentrums mit einem Messer angegriffen und angezündet haben. "Zeugen haben die Frau mit einem Feuerlöscher gelöscht", sagte ein Polizeisprecher. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in einem Krankenhaus operiert. Sie befinde sich weiter in einem …Mehr
Tödlicher Angriff in Regensburg
Opfer der Messerattacke war Mitarbeiter der Bank
Ein junger Mann ersticht einen Menschen in einer Bank in Regensburg. Stunden später lässt er sich in dem Gebäude festnehmen. Sein Motiv ist unklar. Nur zum Opfer weiß man inzwischen etwas mehr.
Der in einer Regensburger Bankfiliale getötete Mann war ein Mitarbeiter des Unternehmens. "Wir sind zutiefst bestürzt über den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls", teilte die Hypovereinsbank (HBV) am Abend mit. "Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden sowie bei den weiteren betroffenen Kolleginnen und Kollegen." Die Unterstützung der Mitarbeitenden habe nun höchste Priorität. Die Bank arbeite zugleich eng mit den Behörden zusammen.
Ein Mann war am Nachmittag mit einem Messer bewaffnet in die Bank gekommen und stach auf den Mitarbeiter ein. Lange war die Lage unübersichtlich, neben dem Täter befanden sich noch weitere Menschen in den Räumlichkeiten. Befürchtungen, dass es sich um eine Geiselnahme …Mehr
Fratzscher: "Nationale Schocks"
DIW zu AfD-Programm: Sachsen-Anhalter würden 1600 Euro pro Kopf verlieren.
In Sachsen-Anhalt ist die Zustimmung zur AfD in Umfragen besonders hoch. Dabei müssten genau dort die Menschen besonders starke Einbußen hinnehmen, sollte die Partei ihr Programm umsetzen. DIW-Präsident Fratzscher sieht 10.000 Arbeitsplätze gefährdet.
Regionen mit hohem AfD-Stimmenanteil würden ökonomisch besonders stark unter einer AfD-Bundesregierung leiden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Die Politik der Rechtsextremen träfe insbesondere die Menschen in Sachsen-Anhalt hart: "Durch die von der AfD geforderte Politik würden Menschen dort im Durchschnitt jährlich rund 1600 Euro pro Kopf an Einkommen verlieren", schreibt DIW-Präsident Marcel Fratzscher laut "Spiegel". "Zudem könnten rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gehen."
Fratzschers Berechnungen sind keine präzise Prognose, sondern ein Szenario auf der Grundlage von Zahlen aus wissenschaftlichen …Mehr
Lügenpresse ist ein politisches Schlagwort, das polemisch und mit herabsetzender Absicht auf mediale Erzeugnisse gerichtet ist und sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum nachweisen lässt.
Zunächst wurde es gelegentlich von konservativen Katholiken, zumeist mit einem antisemitischen Hintergrund, gegen die im Zuge der bürgerlichen Revolutionen entstandene liberale Presse verwendet. In der Propaganda im
Ersten Weltkrieg fand „Lügenpresse“ sehr viel häufiger Verwendung; hier bezeichnete es aus Sicht der Mittelmächte die Presse der Feindstaaten.
Sowohl vor als auch während der Zeit des Nationalsozialismus nutzten NS-Agitatoren das Schlagwort im Rahmen ihrer antisemitischen Verschwörungstheorie zur Herabsetzung von Gegnern als Kommunisten und Juden sowie der Behauptung einer Steuerung der Presse durch ein „Weltjudentum“. Nach der „Machtergreifung“ und der Gleichschaltung der Inlandspresse wurden die Medien der späteren Kriegsgegner als „Lügenpresse“ geschmäht.
Darüber …Mehr
Das ist reiner Schwachsinn, hasstriefende Phantasien mit wissenschaftlichen Pseudo-Belegen, zugeschnitten auf die kommenden Wahlen, um AfD-Erfolge zu verhindern. Und dass das Lügenmagazin Spiegel so einen manipulativen Quatsch auch noch veröffentlicht, liegt auf Linie, macht ihn aber keineswegs glaubwürdiger.
Verbindung zu Neonazigruppe?
AfD-Landtagskandidat soll Ritual mit HJ-Lied abgehalten haben
Die AfD liegt in Sachsen-Anhalt laut Umfragen bei über 40 Prozent. Ein aussichtsreicher Kandidat für den dortigen Landtag soll einem Bericht zufolge Verbindungen zur verbotenen Gruppe "Artgemeinschaft" haben. Bei einem völkischen Ritual an seinem Anwesen sei auch ein Kampflied der Hitlerjugend erklungen.
Simon Lansmann, Landtagskandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, hat nach "Spiegel"-Recherchen im Juni an seinem Anwesen eine völkische Sommersonnenwendefeier abgehalten. Die Polizei kontrollierte die Zufahrt zu dem als privat deklarierten Fest und stellte mehrere Gäste fest, die zum Dunstkreis der "Artgemeinschaft" zählen, einer 2023 vom Bundesinnenministerium verbotenen Neonazigruppe.
Dem Magazin zufolge wurde bei der Feier ein völkisches Ritual abgehalten, später erklang ein Kampflied der Hitlerjugend (HJ). Das Fest beschäftigt inzwischen Sicherheitsbehörden mehrerer Bundesländer. Aus Brandenburg soll ein AfD-Mann angereist sein …Mehr
Brutaler Angriff in Stuttgart
Mann attackiert Frau mit Messer und zündet sie an.
23.07.2026, 15:03 Uhr
Kurz nach der Öffnung eines großen Einkaufszentrums in der Stuttgarter Innenstadt kommt es zu einer Gewalttat: Ein Mann verletzt eine 47-Jährige mit einem Messer und setzt sie anschließend in Brand. Täter und Opfer standen offenbar in einer Beziehung.
In einem Stuttgarter Einkaufszentrum ist eine Frau laut Polizei mit einem Messer angegriffen und angezündet worden. Den Ermittlern zufolge wurde die 47-Jährige bei der Attacke schwer verletzt. Sie habe Stich- und Brandverletzungen erlitten und befinde sich in intensivmedizinischer Behandlung, teilten die Beamten mit. Sie schwebt demnach in Lebensgefahr.
Nur Stunden nach dem Angriff wurde der 54 Jahre alte Verdächtige verhaftet. "Gegen 12.10 Uhr haben unsere Einsatzkräfte einen 54-jährigen Deutschen festgenommen. Der Mann steht oder stand mit der Geschädigten in einer Beziehung", teilte der Sprecher weiter mit.
Quelle: ntv
Zehn Jahre nach OEZ-Anschlag
Trauernde Eltern kämpfen bis heute gegen Verharmlosung
Zehn Jahre nach dem rassistischen Anschlag im Olympia-Einkaufszentrum bleibt der Schmerz: Was Sibel und Hasan Leyla heute fühlen und welches Versprechen sie ihrem getöteten Sohn Can gegeben haben.
Der 22. Juli 2016 ist ein schöner Sommertag in München. Hasan Leyla ist bei der Arbeit, als seine Frau anruft. Was sie erzählt, versetzt den Münchner in Panik: Ihr 14-jähriger Sohn Can ist mit Freunden im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) - und dort fallen Schüsse. Leyla lässt alles stehen und liegen und will nur noch eines: sein Kind finden. Es ist der Beginn eines Albtraums, in dem die Eltern seitdem gefangen sind, ebenso wie die anderen Familien der insgesamt neun Todesopfer des rassistischen Anschlags, bis auf eine Erwachsene alles Jugendliche.
Täter als "der arme Kerl"?
Die zweite Verletzung: als die Behörden die Tat des 18-Jährigen als Amoklauf einstufen. Zum Abschluss der Ermittlungen berichtet die Staatsanwaltschaft im März 2017 von …Mehr
Der Mensch ... erschaffen von Gott ?
Der Ursprung der Menschheit liegt in Afrika. Bereits vor mehr als 1,5 Millionen Jahren verbreitet sich der Homo erectus von dort aus in Europa und Asien. Aus diesem Vorfahren entsteht der Homo sapiens - auch moderner Mensch genannt - ebenso wie seine nahen Verwandten, Neandertaler und Denisova-Mensch.
Der moderne Mensch (Homo sapiens) stammt aus Afrika. Wissenschaftliche Belege zeigen, dass unsere direkten Vorfahren sich dort vor etwa 300.000 Jahren entwickelten und sich von Afrika aus über die ganze Welt ausbreiteten. Der Mensch stammt nicht direkt von heutigen Affen ab, sondern teilt mit ihnen einen gemeinsamen Vorfahren, der vor sechs Millionen Jahren lebte.
Die Evolution des Menschen begann vor etwa 7 Millionen Jahren in Afrika mit der Abspaltung vom gemeinsamen Vorfahren der heutigen Menschenaffen. Der Stammbaum verläuft von frühen Vormenschen (wie Ardipithecus und Australopithecus), über Urmenschen (Homo habilis) und Frühmenschen (Homo erectus), bis hin zum modernen Menschen (Homo …Mehr
Oktoberfestattentat
Das Oktoberfestattentat vom 26. September 1980 war ein rechtsextremer Terroranschlag am Haupteingang des Oktoberfests in München. Durch die Explosion einer handgefertigten Bombe wurden 13 Personen getötet und 221 verletzt, 68 davon schwer. Der Anschlag ist der bisher schwerste Terrorakt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Als Täter wurde der 21-jährige Gundolf Köhler ermittelt, der selbst bei dem Anschlag starb. Er war Mitglied der neonazistischen Wiking-Jugend und der Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG) gewesen. Nach dem Abschlussbericht der Ermittler vom November 1982 plante und verübte Köhler den Anschlag jedoch allein und aus persönlichen Motiven, eventuell als erweiterten Suizid.
Quelle: wikipedia